Dias abfotografieren – oder: der schnellste Weg zum guten Digibild
Erstellt am 06.02.2006 - aktuelle Version: 2.3 vom 11.01.2012 © Andreas Ludwig
Ziel: ein großes Diaarchiv in guter
Qualität schnell und preiswert digitalisieren - durch abfotografieren.
Problem:
Dias. Jede Menge Dias. Tausende. Und dazu noch in versch.
Rähmchen. Die meisten auch noch gute, alte Kodachrome KR64 und
KL200, die als besonders kritisch zu scannen gelten. Mit den
üblichen Hobby-Filmscannern eine kaum vernünftig zu
bewältigende Aufgabe.
Kleines Vorwort: Dieser
Artikel ist etwas ausführlicher geraten und textreich
- aber es lohnt sich "durchzuhalten", weil die 15min für
diesen Artikel nix sind im Vergleich zu der Zeit die man mit
Fehlversuchen verplempern kann...
Hier eine kurze Vorab-Zusammenfassung in Stichpunkten:
- benötigt wird eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit hochwertigem Macroobjektiv
- ein Diaprojektor mit automatischem Magazintransport (ohne Objektiv)
- penibele planparallele Ausrichtung von Kamera, Objektiv, Projektor
- manuelle oder AF-Scharfstellung an der DSLR (geht beides)
- manuelle Belichtungseinstellung (für "Exposure to the right"!)
- automatischer oder manueller Weisabgleich bzw. Einstellung der Farbtemperatur (ausprobieren)
- möglichst RAW-Format verwenden, am besten JPG + RAW
- Ggf. Software zum Entwicklen und/oder Extrahieren der JPGs aus den RAW-Dateien
- Software zum nachträglichen vertikalen Spiegeln der JPGs (z.B. IrfanView)
- Aktuelle Ergänzungen und Korrekturen
Grundlagen und Vorbereitung
Klassisch:
Erste Erfahrungen sammelte ich mit einem "Acer Scanwit
2940" Film- und Diascanner. Der schafft bis zu 2700DPI, bietet
48-Bit-Unterstützung, beherrscht ICE (autom. Staub- und
Kratzerentfernung), ist für einen Scanner dieser Art seeehr
schnell und leise und war mit rund DM900 (450EUR) auch noch bezahlbar.
Dieser Scanner wurde vor längerer Zeit in der Computerzeitschrift "c´t"
mal als Empfehlung getestet. Die Bildqualität der Scanns, die
sich mit diesem Gerät erreichen läßt, ist
gut und genügt durchaus auch gehobeneren Ansprüchen.
Klar gibt es noch bessere Scanner. Die Kosten dann aber auch ein
mehrfaches...
Ein baugleiches Gerät wurde später übrigens
u.a. von Benq, anstelle von Acer, vertrieben.
Hauptnachteil dieses Gerätes sind die etwas billigen
Plastikhalter für die Dias (bis zu vier gleichzeitig) bzw.
Negative (Sechserstreifen), die schnell zu Bruch gehen können
(insbesondere die kleinen Klemmen, die die Diarahmen im Halter
fixieren).
Der
größte Nachteil solcher Scanner
allgemein ist
jedoch: man muss jedes Dia in die Hand nehmen und einzeln in den Halter
stecken - zur Digitalisierung größerer
Diabestände taugt eine solche Lösung bei noch
vertretbaren Zeit- und Arbeitsaufwand also definitiv nicht!
Lösung?
Ein Gerät, welches am besten die Dias
Stapelweise in den üblichen Magazinen frisst! Der Nachteil:
die Scanner, die zumindest die Stapelverarbeitung beherrschen, kosten
entweder richtig viel Geld (z.B. Nikon, Canon) oder sind/waren noch nicht
ausgereift genug (wie z.B. Braun/Kindermann DigitDia 2000). Ferner
dauert auch bei diesen Dingern das Scannen noch recht lange!
Lösung!
Ein Artikel in der Computerzeitung "c´t"
(http://www.heise.de/ct/03/12/148/ sowie erneut in der c´t
Ausgabe 3/2006) brachte die richtige Idee:
ein umgebauter Diaprojektor
ohne Objektiv automatisiert den Diatransport, während man z.B.
mit einer guten DSLR durch die Objektivbühne das beleuchtete
Dia abfotografiert!
Die Idee ist brillant - nur die technische Umsetzung, wie in den
Artikeln beschrieben, lässt leider einige wichtige Fragen
unbeantwortet bzw. ist nicht optimal durchdacht - einige Beispiele
hierzu:
- Projektorlampe: Die
helle (und heiße!) 150- bis
250W-Projektor-Lampe soll nach Empfehlung durch z.B. ein 20W-Exemplar
getauscht werden - nun versucht doch mal eine 20W-Halogen-Birne
aufzutreiben, die mit den bei Projektoren üblichen
24V(!!)-Stiftsockel verwendet werden kann. Fehlanzeige!
Ich habe daher die 150W-Birne von meinem alten Braun Novamat (bzw. die 250W-Birne am Leica P600) einfach
drin gelassen, das geht einwandfrei! Ein Lampentausch ist also
definitiv nicht notwendig.
- Wärmeschutzfilter:
Die c´t empfiehlt, das
Wärmeschutzfilter zu entfernen - warum das
überhaupt (auch bei Einbau einer schwächeren Birne)
sinnvoll sein soll ist mir schleierhaft (in der aktuellen c´t
wird das Thema wieder aufgegriffen, über einen
käuflichen Umrüstsatz berichtet und auf dem
Beispielbild ist das Wärmeschutzfilter nämlich
ebenfalls entfernt worden).
Wichtig ist, das
Wärmeschutzfilter eben nicht
zu entfernen. Wir wollen das Dia ja nur beleuchten und nicht grillen...
Für eine möglichst gleichmäßige,
diffuse Ausleuchtung des Dias werden
sämtliche Linsenelemente
(Kondensorlinse und ggf. Korrekturlinse)
aus dem Projektor
entfernt
(um Hotspots zu vermeiden) und zwischen Wärmeschutzfilter und
Diabühne eine passende Opalscheibe (Milchglasscheibe) eingesetzt (siehe Bild).
Wirklich verblüffend ist, wie einfach das z.B. bei einem
Leica P600 geht: dort sind alle Linsenelemente in selbst-zentrierenden Metallrahmen eingefasst und in sekundenschnelle aus-
und eingebaut (Kasettentechnik)! Man braucht also nicht zu befürchten, seinen Projektor durch Aus- und Einbau dieser Teile
zu dejustieren.
Geeignet ist dazu z.B.
einfach eine übliche Milch-Plexiglasplatte, passend
zurechtgesägt (ca. 5x5 cm beim Braun, ca. 6x9cm beim Leica P600). Diese
Opalscheibe
muss möglichst frei von Kratzern und Flecken sein und möglichst weit von der
Diabühne nahe am Wärmeschutzfilter eingesetzt werden,
sonst leidet u.U. später das Bildergebnis! Für eine
optimale Kühlung und Wärmeabfuhr sollte man aber
unbedingt darauf achten, zwischen Wärmeschutzfilter und
Opalscheibe noch ca.5 mm Abstand einzuhalten!
Ich verwende für beide Projektoren eine Acrylglasscheibe (Plexiglas) und das geht ohne Probleme. (Wichtige Anmerkung:
Acrylglas wird bei Temperaturen ab ca. 100°C weich und verformt sich! Daher ist bei solchen Umbauten eine funktionierende
Kühlung ebenso wichtig wie das Wärmeschutzfilter im Projektor zu belassen. Bei meinen Umbauten übersteigt
die gefühlte Temperatur der Scheibe ca. 50-60°C nicht, also alles im grünen Bereich).
Wegen der dennoch nicht unerheblichen Wärmeentwicklung ist
von der Verwendung von Papier als "Opalscheibe" dringend abzuraten; bei Vorversuchen
verfärbte sich das Papier schon nach recht kurzer Zeit gelb-braun! Neben der Brandgefahr sieht man
die Einfärbung später auch sehr deutlich auf den
Digifotos! Allein schon deshalb sollte man tunlichst das Wärmeschutzfilter im Projektor belassen,
auch um die Opalscheibe zu schonen.

Bild 1: Blick in den Lampenschacht des umgerüsteten Braun
Novamat - Gelber Kreis: 150W-Halogenlampe, grünes Oval:
Wärmeschutzfilter,
rotes Oval:
Opalscheibe (Plexiglas)
Bild 2 zeigt den provisorischen Kopierstand – Kamera auf
Stativ mit dem Tokina AT-X 90mm MAKRO am Pentax-Balgengerät.
Ein großer Vorteil ist der Makroschlitten am
Balgengerät, welcher die Scharfeinstellung ungemein
erleichtert.
Nachtrag: inzwischen
verwende ich ein Tamron SP AF 90mm F/2,8 Di MACRO 1:1 - bei diesem
Objektiv ist direkt eine formatfüllende Abbildung 1:1 auch ohne Balgengerät / Zwischenringe am
APS-C-formatigen Sensor der üblichen DSLRs am Markt möglich.
Objektiv betrachtet
Die Frage nach dem optimalen Objektiv ist schnell
beantwortet: ein Macro-Objektiv ab 90mm Brennweite aufwärts
(bei kürzeren Brennweiten kommt man u.U. nicht mehr nah genaug
ans Dia ran!!) welches möglichst direkt (ohne Extender) auf
einen Abbildungsmaßstab von 1:1 kommt. Mit solchen
Hochleistungsobjektiven lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.
(Im Internet , z.B. auf YouTube, kann man
als abschreckendes Beispiel z.T. sehr abenteuerliche Konstruktionen
bewundern - z.B. uralte Zoomobjektive, die mit Telekonverter
und
Macro-Extendern "vergewaltigt" werden - die damit erzielbare
Bildqualität ist nach aller Erfahrung derart grottenschlecht,
dass es schlicht schade um die vergeudete Zeit & Mühe
ist!)
Zeit & Blende
Der wesentliche Vorteil der 150W-Lampe (bzw. 250W-Lampe im Sparmodus) gegenüber einer
schwächeren Lampe wird schnell offensichtlich: bei einer 1:1
Reproduktion (90mm Makroobjektiv) sind bei Blende 8-11 und ISO100 noch ca. 1/45sec. Belichtungszeit möglich.
Damit kann man (Montage der Kameramimik auf einem stabilen Stativ vorrausgesetzt)
weitgehend verwacklungsfrei auch ohne Spiegelvorauslösung - und damit
sehr zügig - arbeiten.
Weißabgleich
Im c´t-Artikel wird empfohlen, einen
Weißabgleich
ohne Dia in der Bild-Bühne
durchzuführen...
Hmm, auch das ist eigentlich Unfug: Diafilme sind nämlich in
der Farbgebung i.a. eben genau darauf abgestimmt, mit einem
Diaprojektor projiziert zu werden! Will heißen mit einem
Abgleich auf die Halogenlampe, zumindest mit 3400K, schießt
man u.U. übers Ziel hinaus und die Bilder werden zu
kühl oder gar blaustichig! Ferner gibt es von
Diafilm zu Diafilm, nicht nur zwischen verschiedenen Marken sondern auch
innerhalb einer Filmfamilie bzw. -Sorte (!), merkliche Unterschiede in
der Farbwiedergabe. Der Grund hierfür sind zum einen
Schwankungen bei der Filmherstellung selbst (Emulsion),
unterschiedliche Alterung/Lagerung (besonders bei Nicht-Profi-Material)
sowie bei der Entwicklung.
Die besten (visuell gefälligsten) Ergebnisse erziele ich entweder mit dem
automatischen Weißabgleich
(so mit der Pentax Kx) oder auch mit einer manuellen Einstellung des Weisabgleichs (Farbtemperatur)
auf
Tageslicht (sic!) bzw., je nach Filmzustand, auch von ca. 4.000 - 5.500 K
(mit der älteren Pentax *istDs).
Mit meiner Pentax Kx funktioniert der auf Automatik belassene Weisabgleich erstaunlich gut,
auch bei kritischen Motiven wie Sonnenuntergänge etc.! Ein weitere interessanter Vorteil des autom. Weisabgleichs ist eine
erstaunlich gute Korrektur von leichten(!) Farbstichen in den Dias, die ich beobachten konnte (wie z.B. den leichten Blau/Grünstich
der bei manchen KR64 Dias bei bestimmten Motiven und Lichtsituationen vorkommt). Es gibt aber auch Motive,
da haut der Weisabgleich voll daneben. Dann ist eben eine manuelle Einstellung angesagt.
RAW oder JPG?
Womit wir gleich zur nächsten Frage kommen: In RAW oder JPG digitalisieren? Am besten natürlich beides!
Viele Kameras bieten heute die Möglichkeit die Fotos in beiden Formaten gleichzeitig zu speichern,
was ein Reihe von Vorteilen hat:
Das
RAW-Format sollte zum Digitalisieren möglichst immer verwendet werden - dann kann man
später Korrekturen, wie z.B. die Helligkeit, Kontrastausgleich, Schattenaufhellungen, Farbtemperatur o.ä., sehr elegant anhand eines geeigneten Bildes aus der Serie im Nachhinein
blockweise per Augenschein optimieren.
JPG (JPEG) hat den Vorteil, dass es quasi "fertig" aus der Kamera kommt und direkt verwendet werden kann. Man erkauft sich
die Bequemlichkeit aber mit gegenüber dem RAW-Format deutlich eingeschränkten Korrekturmöglichkeiten. Andererseits reicht
die Qualität in den meisten Fällen ohne weitere Nachbearbeitung vollkommen aus. Daher ist die Kombination aus beiden
Formaten ideal: bei lohnenswerten Bildern stehen dann nämlich alle Möglichkeiten einer Bildoptimierung offen.
Speicherplatz im Zeitalter von Terabyte-Platten ist jedenfalls kein Argument mehr gegen RAW.
(Über die weiteren Vorteile des RAW-Formates gegenüber JPG (Stichwort Farbtiefe, Graustufenauflösung, Aufhellung dunkler Bildstellen etc.),
die für die Digitalisierung von Dias genauso gelten wie für die "normale" Fotografie, brauchen wir uns
hier nicht weiter auslassen, das kann man an anderer Stelle im Web ausführlich genug nachlesen).
Bei der Pentax Kx z.B. ist es daher ideal mit der Einstellung RAW+ zu arbeiten - dabei erhält man neben der RAW-Datei auch gleich ein JPG dazu.
Belichtung -
Grundsätzliches & ein bischen Theorie
Die Belichtung ist ein ganz wichtiger Punkt, hier kann man viel
Qualität verschenken!
Zunächst hilft es, vorher erst ein klein wenig
nachzudenken...
Die
Bildhelligkeit des Dias ist durch die Halogenlampe absolut begrenzt
und erreicht in hellsten/überbelichteten Bildstellen (= klarer
Film) das absolute Maximum. Heller geht einfach nicht.
Am anderen Ende der Skala steht ein
völlig schwarzes Dia, welches aber nicht wirklich schwarz ist,
sondern immer noch mehr (übliche E6-Filme) oder weniger
(Kodachrome) Restlicht passieren lässt, also nur ein mehr oder
weniger dunkles grau darstellt.
Dies ist der maximale Dia-Kontrast,
genau diesen gilt es möglichst verlustfrei zu erfassen!
Soweit alles klar?
Analog -
Wer viel Erfahrung mit der Projektion von Dias hat weis, dass ein guter
und heller Projektor aus einem Dia stets alles(!) rausholt, was an
Zeichnung drinnsteckt. ABER: abhängig von der
Projektionsentfernung (Bildgröße) und vor allem dem
Restlicht im
Vorführraum nimmt der Zuschauer Zeichnung in den tiefsten
tiefen eines Dias erst ab einer gewissen Schwelle auf der Leinwand
überhaupt wahr! Genau das ist der Maßstab, an dem
sich unsere Digifotos messen lassen müssen.
Digital -
Entwarnung: bei meinem Versuchen habe ich festgestellt, das sich der
maximal mögliche Kontrastumfang eines Dias mit halbwegs modernen DSLRs
(wie z.B. meinen beiden Pentax istDS und Kx) mit einer einzigen RAW-Aufnahme vollständig abbilden
lässt! Siehe hierzu auch die Beispielbilder weiter unten.
(Mag sein, dass das jetzt dem einen oder anderen ein Stirnrunzeln verursacht weil in der Theorie
und überhaupt... - aber es funktioniert tatsächlich: der hier maßgebliche maximalen Diakontrast
und der Objektkontrast/Helligkeitsumfang zum Zeitpunkt der Diaaufnahme vor Ort sind nämlich zwei ganz
verschiedene Paar Schuhe...)
Einstellungssache
& maximaler Kontrast
Wir stellen also unsere Kamera auf
manuelle
Belichtung "M" und
wählen bei vorgegebener Blende und ISO die Belichtungszeit so,
das bei Belichtung auf die nackte Opalscheibe ohne Dia gerade
so
keine
"echte" Überbelichtung auftritt! (bei der
Pentax istDS / Kx z.B.
bedeutet das den
Licht-Peak im Histogramm so dicht wie möglich am rechten Rand
zu platzieren. Besonders hilfreich sind hierfür auch einblendbare Hotspotwarnungen einiger Kameramodelle). Dieses
Vorgehen ist auch unter dem Begriff
"Exposure to the right" bekannt.
Mit dieser Grundeinstellung können nun
alle Dias
digitalisiert
werden! Dadurch stellen wir sicher, das wir stets mit dem
maximal
möglichen Dynamikumfang unsere Dias
digitalisieren, ohne jedes
Bild einzeln einmessen zu müssen.
Wie schon erwähnt, haben meine Versuche nämlich
gezeigt, das sich selbst der brutalst mögliche Kontrastumfang
eines Dias auf diese Weise noch vollständig mit einer DSLR (wie der istDS / Kx)
erfassen läßt (z.B. Sonne direkt im Bild zusammen
mit Schlagschatten mit minimaler Restzeichnung)!! Dazu
sei noch angemerkt, dass das „Schwarz“ eines
Kodachromedias im Gegensatz zu allen(?) anderen E6-Diafilmen wirklich
nahezu schwarz ist, also eine sichtbar höhere Dichte aufweist
- und somit den höchsten darstellbaren Kontrast aller
Diafilme! Wenn es also mit nem KR64 oder KL200 geht, dürfte es
mit anderen Filmen erst recht funktionieren – was es auch
tut... ;-))
Diese vorgehensweise kann aber zunächst bei manchen Dias zu
sehr hellen - oder auch sehr dunklen - Bildern führen. Daher wird die
"Feinregelung" der Belichtung (sprich eine visuell gefällige,
"richtige" Belichtung bzw. Bildhelligkeit) später ggf. bequem
bei der RAW-Entwicklung durchgeführt. So bekommt man auch
über- oder unterbelichtete Dias recht problemlos in den Griff.
Nachtrag 2010: für die schnelle Korrektur einzelner JPGs leistet
auch das kostenlose Programm "JPG-Illuminator" ganz hervorragende Dienste! Mit diesem Tool lassen sich neben der
Belichtung auch scheinbar abgesoffene (zu dunkle) Bildbereiche enorme Details entlocken,
helle Bildbereiche verstärken, den Weisabgleich korrigieren, uvm.
Warum nicht automatische Belichtung?
Hauptsächlich aus zwei Gründen: 1) wegen des maximal möglichen Dynamikumfangs - den erwische ich sicher für alle Fotos
eben nur bei manueller Einstellung und 2) ich davon ausgehe, das man - vor allem als Dia-Fotograf - Dias sehr gezielt und mit
Absicht auch mal heller oder dunkler belichtet hat (je nach Motiv) und die DSLR beim Abfotografieren das natürlich
unmöglich wissen kann.
Sind die beiden genannten Gründe nicht so wichtig und fertige JPGs wichtiger als optimale RAWs - dann tuts vermutlich auch
die automatischer Belichtungssteuerung.
Bei wirklich extremen Kontrasten kann sich eine weitere, interessante Optimierungsvariante durch das sog. "DRI" ergeben,
um bei solch besonders kontrastreichen Dias vielleicht noch etwas mehr Qualität rauszukitzeln zu können.
Bei den neueren Digitalkameras, insbesondere DSLRs (so ab 2010), gibt es bei einigen Modellen inzwischen schon
(einstellbare) Funktionen zum Schattenausgleich, also eine zuschaltbare Dynamikbereichserweiterung (ähnlich DRI).
Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren die Leistungsfähigkeit der Kameras auf diesem Gebiet noch deutlich
zunimmt und diese generelle Problematik weiter entschärft
Optimale Blende
Wegen der unvermeidlichen Bildwölbung
ungeglast gerahmter Dias ist das Scharfstellen eine kniffelige
Angelegenheit und muss - besonders bei manueller Scharfstellung - daher während einer Aufnahmeserie
häufiger bei offener Blende nachkontrolliert werden! Zur Digitalisierung selbst blendet man das
Objektiv auf Werte von ca. F9,5 - 11 ab, der meiner Ansicht nach beste Kompromiss aus Tiefenschärfe
(wegen Wölbung), optischer Leistung und Belichtungszeit - deutlich weiteres Abblenden dürfte
wegen der zunehmenden Beugungsunschärfe die Bildqualität eher wieder verschlechtern und daher kaum
sinnvoll sein.
Bei meinem Aufbau
erreiche ich dabei Belichtungszeiten von 1/30 – 1/60 sec. bei
ISO100 an einem Leica P600 (250W, mit reduzierter Lampenleistung).
Die Bildwölbung der Dias ist auch der Hauptgrund, warum man
bei manchen Dias zum Randbereich hin mit Abstrichen in Bezug auf
Schärfe/Auflösung rechnen muss und ist gleichzeitig
das größte Qualitäts-Problem bei dieser Art
der Digitalisierung.
Manuelle Scharfstellung
oder doch besser den AF verwenden?
Nun, das hängt auch entscheidend davon ab, wie
zuverlässig der AF hier arbeitet, auch im Hinblick auf die
mehr
oder weniger ausgeprägte Wölbung der Dias. Am besten
ist es
einige
Vorversuche zu machen sowohl mit manueller Einstellung als auch AF und
dann zu schauen, wo die besseren Resultate bei rauskommen.
Beides funktioniert i.d.R. gut.
Vignettierung:
Davon wird immer wieder berichtet und scheint offenbar
von verwendeten Projektor bzw. der Art des "Umbaus" abhängig
zu sein. Bei meinem Braun Novamat wie auch Leica P600 kann ich jedenfalls keine störende Vignettierung beobachten.
Vieleicht liegt es in den berichteten Fällen aber auch daran,
dass einige die Kondensorlinsen nicht entfernt haben, was zu einer
deutlich stärkeren Bündelung des Lichtes
führt! Sollte trotz entfernter Linsen eine sichtbare
Vignettierung auftreten, kann man versuchsweise auch einmal die
dünnere Korrekturlinse (nicht die dicke Kondensorlinse!)
andersrum einsetzten.
Sollte das nicht helfen, kann man sich
event. auch mit einer digitalen Korrekturmaske
(„Negativmaske“) behelfen: Foto
ohne Dia machen, dann Bild invertieren, Maske erstellen und
per EBV anwenden.
Alternativ kann man (innerhalb gewisser Grenzen) auch bei der
RAW-Entwicklung eine event. vorhandene, störende Vignettierung
reduzieren.
Durchführung
Show-Down - Vorbereitung
der Dias
Zuerst sollte man die Dias ggf. noch von Staub und Fusseln befreien
(z.B. mit Druckluft), dass vermeidet unnötig
aufwändige Retuschen später.
Die Dias sind in den Magazinen
üblicherweise auf dem Kopf stehend und beim Abfotografieren
zusätzlich noch seitenverkehrt(!). Ferner sind ggf. auch noch
mehr oder weniger häufig Hochformataufnahmen darunter.
Man müsste also eigentlich jedes Dia vor dem Digitalisieren
zweimal drehen (seitenrichtig und auf die Füße),
damit es hinterher auf den Digifotos stimmt.
Damit würden wir aber sehr viel Arbeit zusätzlich
haben. Kurz: wir lassen es erst mal so wie es ist. Sowohl das
Seitenrichtig-Drehen als auch auf die Füße stellen
wird später ganz bequem mit Software per
Stapel- bzw. Batchverarbeitung erledigt!
Bei Hochformatbildern kann man sich zwischen drei Varianten
entscheiden:
1) man dreht die Dias
vorher um 90°
2) man macht einen
zweiten Durchgang mit vertikal ausgerichteter Kamera
3) man benutzt den
Dialift, um ein Dia erst unmittelbar vor der
Aufnahme zu drehen
Ich verwende mittlerweile Methode 1), das geht sehr flott
und einfach. Ferner ist das Abfotografieren derart schnell, dass
man mit der
Pentax Kx innerhalb einer
Stunde rund 750(!) Dias digitalisieren kann, inkl. drehen der Hochformatfotos.
:-))
Justieren und Ausrichten
der Kamera
Hier ist etwas Fingerspitzengefühl
gefragt, von einer sorgfältigen Ausrichtung der Kamera und
Objektiv hängt wesentlich unser späteres Ergebnis ab.
Als sehr hilfreich für die Einstellung und Ausrichtung
erweisen sich spezielle Einstelldias, welche man für
Dia-Überblendprojektionen verwendet.
Die endgültige Scharfstellung erfolgt aber auf jeden Fall an
einem Original-Dia! Auch gilt es, die Schärfe
regelmäßig zu kontrollieren, insbesondere auch dann
wenn sich die Rahmensorte ändert!! Die Wölbung
glaslos gerahmter Dias ist nie wirklich identisch, so dass es auch
innerhalb einer kleinen Serie Unterschiede in der Fokuslage geben kann.
Ferner neigen solche Dias in der Projektion bekanntlich zum
„Ploppen“, sobald sie sich im Projektor
erwärmen (Der Autofokus modernerer Projektoren hilft hier
übrigens nicht, weil dieser normalerweise nur die
Objektivaufnahme des
Projektors - und nicht die Diabühne - verschiebt und diese
keinen Einfluß auf unsere
Anordnung hat). Hier ist noch anzumerken, dass bei der hohen
Geschwindigkeit und dementsprechend kurzen Standzeit der Dias diese sich
kaum erwärmen und entsprechend nur eine geringe Ploppneigung entwicklen.
Erfahrungen mit hinter Glas gerahmten Dias habe ich
persönlich übrigens keine, bisher habe ich nur glaslose verarbeitet.
Ein nerviges Problem beim Festlegen des richtigen 1:1
Abbildungsmaßstabes ist einerseits der Sucher der istDS (und auch Kx):
dieser zeigt nämlich nur ca. 92% des tatsächlichen
Bildes an. Das führt schnell dazu, das man einen Teil des
Diarahmens gleich mit fotografiert, obwohl im Sucher davon nix zu sehen
war. Weiterhin gibt es auch bei den verwendeten Diarahmen selbst z.T.
deutliche Unterschiede in der Größe des
Bildausschnitts, je nach Hersteller.
Trotz aller Sorgfalt kann es also immer wieder vorkommen, dass Teile
des Diarahmens mit abfotografiert werden, wenn man das Dia
möglichst vollständig erfassen will. Das ist aber
nicht weiter schlimm, weil wir auch noch später (z.B. bei der RAW-Entwicklung) die Bilder
ganz bequem stapelweise zurechtschneiden können.
Nachbearbeitung
RAW-Dateien
Die RAW-Dateien werden bei der Entwicklung, sofern noch auf dem Kopf
stehend und seitenverkehrt, vertikal(!) gespiegelt, nach Bedarf /
Geschmack in Bezug auf
Farbtemperatur, Sättigung und Belichtung optimiert sowie ggf.
weitere Korrekturen wie Vignettierung und Beschnitt eingestellt. Falls
die RAW-Software keine vertikale Spiegelung anbietet, müssen
die Bilder in zwei Schritten verarbeitet werden:
- zunächst als (hochwertige) Zwischenbilder
verarbeiten und
speichern (z.B. als TIF oder JPG in hoher Qualität). Ich habe
mir hierzu eigens einen Ordner „Seitenverkehrt“
angelegt.
- diese Zwischenbilder werden dann vollautomatisch via
Batchverarbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet,
vertikal gespiegelt und in einem anderen (Archiv-)Ordner gespeichert.
Einige Programme (wie
z.B. das kostenlose IrfanView) erlauben diese vertikale
Spiegelung
auch
als verlustfreie
JPG-Operation
stapelweise auszuführen! Dann kann man ggf. auf
eine vorherige Spiegelung in der RAW-Software verzichten.
Ferner können bei dieser Gelegenheit natürlich noch
weitere
Optimierungen automatisch auf die Bilder angewendet werden, wie z.B.
entrauschen, nachschärfen etc. (diese sind dann aber
logischerweise nicht verlustfrei ;-)
Nach einer kurzen Endkontrolle der fertigen Bilddateien werden die
Zwischenbilder im Ordner „Seitenverkehrt“
gelöscht.
Um so Dinge wie Staub-/Kratzer-/Fusselentfernung beschäftige
ich mich erst bei konkretem Bedarf am fertigen Bild.
Nachtrag 2010: bei der RAW+ Einstellung mit der Pentax Kx genügt i.a. das vertikale Spiegeln der JPGs.
Ein extrem schneller - und für die meisten Fälle qualitativ ausreichender - Weg zum fertigen JPG sieht so aus:
- Aus den RAW-Dateien die eingebetteten JPG-Vorschaubilder mit
einem kleine Softwaretool ("pef2jpg") in einem Rutsch extrahieren (die
Qualität dieser Vorschaubilder entspricht bei der istDS der
mitteleren, **JPG-Qualitätseinstellung) - entfällt bei der Kx wenn mit JPG bzw. RAW+JPG fotografiert wird
- verlustfreies Spiegeln der JPG-Dateien batchweise mit IrfanView - fertig!
Sollte später einmal tatsächlich ein besonders
gelungenes Bild weiterverarbeitet werden, kann man bei Bedarf die
RAW-Datei immer noch einer individuellen Behandlung / Entwicklung
unterziehen.
Fazit
Die erreichbare Qualität durch Abfotografieren ist
erstaunlich gut. Sie ist so gut, das die limitierenden Faktoren
wesentlich nur von der verwendeten Kamera und dessen Objektiv bestimmt
wird!
Die Auflösung ist bei einer 6-Mpix-Kamera wie der *istDS
in etwa äquivalent zu einem Scan mit 2.000 dpi (bei
Maßstab 1:1), bei den 12,5-Mpix der Kx entsprechend etwa 2.850 dpi. Der Kontrastumfang von Dias kann ohne
Klimmzüge zu 100% erfasst werden. Die Geschwindigkeit ist
phänomenal: pro Stunde lassen sich etwa 750 Dias hochwertig abfotografieren!
Die anschließenden Verarbeitungsschritte am
PC dauern länger, lassen sich aber weitgehend und
problemlos automatisieren.
Der Gesamtzeitbedarf für 100 Dias liegt bei etwa 1 Stunde
(inkl. Stapel-Endverarbeitung mit Bildbearbeitungssoftware) - bei
Anwendung der Schnellmethode (JPGs automatisiert spiegeln mit IrfanView) keine 15 min.
Spätestens mit den 2007/2008 aktuellen 10 - 14 MP-DSLRs, so auch die Kx, ist eine
derart hohe Bildqualität erzielbar, dass selbst feinste
Bilddetails in den Dias mehr als ausreichend erfasst werden
können. Ansonsten hilft nur noch professionell scannen lassen.
Bildbeispiele
Genug geschwätzt, jetzt gibt’s ein paar konkrete
Bilder
;-))
Für die nachfolgenden Bildbeispiele habe ich bewusst sehr
schwierige Dias ausgewählt (alles Kodachrome 64 und 200) mit
extremen
Kontrasten und feinen Farbverläufen und feinsten Details. Die
farblichen Unterschiede dürften mehr in der Software und
meiner Arbeitsweise (hauptsächlich des DiaScanners)
begründet liegen als in den Geräten selbst.
Interessant ist jedenfalls, dass ich mit abfotografieren weit schneller
auch zu farblich guten (d.h. stimmigen und dem Dia entsprechenden)
Resultaten gelange wie mit dem DiaScanner.
Jeweils klicken für
größeres Bild oder Auschnitt.
Gescannt mit Diascanner
ACER ScanWit-2740 ICE
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Abfotografiert mit PENTAX *istDS
und
Tokina AT-X 90mm MACRO
am
PENTAX Balgengerät (60mm Auszug)
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Bei
dieser
Makroaufnahme (auf Kodachrome 200) macht sich im direkten Vergleich
die Bildwölbung des abfotografierten Bildes bemerkbar, zu
erkennen an dem
leichten Schärfeverlust im Randbereich (rechtes Bild). Hier
kann der DiaScanner
(links) durch seine größere Schärfetiefe
glänzen. Hier noch Ausschnitte
(100%-Crop) vom Diascanner
und fotografiert.
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Das
Bild vom Baum
im Gegenlicht ist ein sehr schwieriges Motiv, weil das Dia selbst recht
dunkel ist. Verblüffend ist
die gute (gefälligere) Farbdarstellung des abfotografierten
(rechten) Bildes im Vergleich zum DiaScanner (links).
Die „Vignettierung“ ist in erster Linie auf die
Verwendung eines Polfilters während der Aufnahme
zurück zu
führen.
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Bei
diesem Bild
kommt es mir
auf eine möglichst farbrichtige
Darstellung des Sandes an sowie einem sauberen Farbverlauf im Himmel
an. Die
feinen Holzstrukturen werden beim DiaScanner
erwartungsgemäß ein wenig besser
aufgelöst, wobei der Unterschied sehr gering
ausfällt. Die „Vignettierung“ ist in
erster Linie auf die
Verwendung
eines Polfilters während der Aufnahme zurück zu
führen.
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Am
Beispiel des
Schildes im rechten Vordergrund kann man gut
die Auflösung/Schärfe-Leistung der beiden
Digitalisierungsvarianten
vergleichen - Ausschnitte jeweils 100%-Crop: DiaScanner
und abfotografiert
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Ein
Beispiel
für brutalst möglichen DiaKontrast. Hier zeigt
sich das abfotografierte Bild (rechts) in der
Kontrastbewältigung gegenüber dem
Scanner als deutlich überlegen! Die RAW-Datei habe ich im
Konverter um -1,5LW
korrigiert um den Lichthof um die Sonne nicht zu groß werden
zu lassen.
Anschließend habe ich mit „Schatten
verstärken“ um 15% die Zeichnung im dunklen
Hintergrund noch weiter ausgearbeitet. Mehr ist auch auf dem
(sehr dunklen)
Dia mit der Lupe nicht zu erkennen! (Möglicherweise
ließe sich aus der
Scannerhardware mit einer besseren Software (wie z.B. Silverfast) noch
mehr
rausholen, diesen Versuch muss ich mangels Software leider schuldig
bleiben.)
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Hier noch mal ein Bild aus dem selben RAW-File mit +3LW
überbelichtet um zu zeigen, was
in der RAW-Datei „drinnsteckt“ - an diesem Beispiel
zeigt sich deutlich der Vorteil einer RAW-Datei, man hat einfach mehr
Spielraum für Optimierungen |
Aktuelle Korrekturen und Ergänzungen
Stand 2012: Inzwischen habe ich fast 20.000 Dias digitalisiert. Die modernere und leistungsfähigere Pentax Kx führt gegenüber der
älteren Ds, zusammen mit dem Tamron SP90mm MACRO, zu noch besseren Ergebnissen.
Der automatische Weisabgleich arbeitet
in den meisten Fällen sehr zuverlässig und gleicht bisweilen sogar kritische Farbstiche erstaunlich gut aus. Der Autofokus
funktioniert auch zu 98% zuverlässig, hin und wieder "verschluckt" er sich aber. Daher habe ich mir angewöhnt, beim Abfotografieren
immer auch noch ein bischen durch den Sucher zu schauen, um zu sehen ob die Schärfe auch sitzt. Bisher reichte mir die Qualität der
kameraintern erzeugten JPGs völlig aus, Nachbearbeitungen mit den RAWs waren nicht nötig. Sehr dunkle oder sehr helle Dias habe
ich einfach mit abgeänderten Kamera-Einstellungen nochmal fotografiert, das geht schneller als die Nachbearbeitung
am Rechner.
Auch eine ältere Tondiaschau in Überblendtechnik, die ich mit ´m-Objects´ aufwändig programmierte, habe ich mittlerweile
erfolgreich digitalisiert.
Hier war es enorm hilfreich, dass die 2011 aktuelle Programmversion 5.x noch die Daten der alten 2.x-Diaschau von 1997 öffnen und
verwenden kann. Dann einfach die digitalisierten Dias den vorhandenen Überblendkurven zugeordnet, noch etwas Feintuning im
Detail und fertig war die perfekt übertragene digitale Diaschau: projeziert über einen hochwertigen Full-HD-Beamer auf
eine 2,30m breite Leinwand habe ich die Leica-Projektoren nicht mehr wirklich vermisst!

Nette Worte & Anregungen sind gerne erwünscht:

